Rohes Leinöl ist eine bewährte, natürliche Grundierung für Holz und viele mineralische Untergründe. Das kalt gepresste Leinöl ist besonders dünnflüssig, rein und kommt ohne Lösemittel aus. Es dringt tief in den Untergrund ein und schützt effektiv vor Feuchtigkeit – während Holz und Putz offenporig bleiben und weiter „atmen“ können. Der Anstrich wirkt transparent bis honigtönend und benötigt keine Verdünnung.
Neben Holz eignet sich rohes Leinöl auch zum Tränken von Stuck sowie zum Ölen von Terracotta, um Oberflächen haltbarer zu machen. Auch Putzsysteme können profitieren: Lehmputz kann durch einen Ölanstrich abrieb- und wasserfester werden, und wer Putz später mit Leinölfarbe streichen möchte, kann ihn zuvor mit rohem Leinöl grundieren.
Das Leinöl enthält keinerlei Zusätze wie Trockenstoffe, Konservierungsstoffe oder Aromate. Dadurch kann es auch in Wohnräumen auf vielen Flächen eingesetzt werden, z. B. auf Dielen, Türen, Möbeln, Vertäfelungen oder Arbeitsplatten.
Verbrauch: Für eine Grundierung oder einen Anstrich benötigen Sie ca. 0,1 l/m² (je nach Saugfähigkeit des Untergrunds). Dünn auftragen; Glanzstellen lassen sich nach kurzer Zeit nochmals mit einem trockenen Pinsel verteilen.
Trockenzeit: Bei guter Lüftung und ca. 24 °C ist ein dünner Auftrag in etwa 2 Tagen trocken; bei niedrigeren Temperaturen verlängert sich die Trockenzeit auf 3–7 Tage.
Lagerung: Luftdicht verschlossen, dunkel und kühl lagern – in vollständig gefülltem Behälter ist das Leinöl unbegrenzt lagerfähig.
Wichtiger Hinweis: Ölgetränkte Lappen oder Schwämme können sich bei Kontakt mit Luft selbst entzünden. Bitte luftdicht in einem Metallbehälter oder in Wasser aufbewahren und erst dann entsorgen.
